

Am Dienstag, den 28.07.2026 wurde die Feuerwehrleitstelle Koblenz über einen Flächenbrand in Reifferscheid unterhalb der Forstnück in Kenntnis gesetzt. Die Alarmierung erfolgte um 20.27 Uhr durch die Leitstelle Koblenz.
Nach Alarmierung der freiwilligen Feuerwehr Reifferscheid und der angrenzenden Nachbar-Wehren konnte die Einsatzstelle unterhalb der Forstnück sehr schnell erreicht und der vorgefundene Flächenbrand zügig bekämpft, eingedämmt und letztendlich gelöscht werden.
Über den Sachschaden an einer größeren Wiesenfläche (ca. 5000m²) hinaus, war Gott sei Dank kein Personenschaden entstanden.
Die Nachbar-Feuerwehren und die Feuerwehr Reifferscheid haben an diesem Abend eine Megaleistung vollbracht. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr Reifferscheid konnte zunächst eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Ansonsten, wäre der angrenzende Fichtenbestand von der Forstnück, das Herzstück von Reifferscheid, in Mitleidenschaft gezogen worden und eine mittlere Katastrophe unvermeidbar gewesen.
Die Schnelligkeit der Feuerwehr Reifferscheid und die Professionalität aller Feuerwehren und Feuerwehrkameraden konnten die unmittelbar bevorstehende Katastrophe verhindern.
Die Gemeinde Reifferscheid möchte sich für diesen Einsatz bei der Feuerwehr Reifferscheid, den unterstützenden Nachbar-Feuerwehren und allen eingesetzten Fachkräften für diesen schnellen und professionellen Einsatz, der eine unmittelbar bevorstehende mittlere Katastrophe verhindern konnte, bedanken.
Ein Appell an uns alle:
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der extrem hohen Waldbrandgefahr richten Forstämter, Ministerien und Feuerwehren einen dringenden Appell an die gesamte Bevölkerung, durch verantwortungsvolles Verhalten verheerende Flächen- und Waldbrände aktiv zu verhindern. Bereits ein einzelner Funke kann bei diesen ausgetrockneten Böden eine Katastrophe auslösen.
In Natur und Wald sind strikt verboten:
Offenes Feuer: Kein Feuer auf Wiesen, Feldern, Rasenflächen oder im Wald entzünden.
Kein Rauchen im Wald: In vielen Bundesländern gibt es ein gesetzliches Rauchverbot im Wald.
Wildes Grillen: Grillen außerhalb ausdrücklich ausgewiesener und freigegebener Plätze ist untersagt.
Wichtige Vorsichtsmaßnahmen im Alltag:
Zigarettenkippen: Niemals brennende Reste in die Natur oder aus dem Autofenster werfen.
Fahrzeuge richtig abstellen: Autos und Motorräder niemals auf trockenem Gras parken. Heiße Katalysatoren und Fahrzeugteile entzünden den Untergrund sofort.
Zufahrten freihalten: Waldwege, Feldwege und Schranken unbedingt für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge komplett freihalten.
Richtiges Verhalten im Ernstfall:
Sofort handeln: Bei Sichtung von Rauch oder Feuer unverzüglich den Notruf 112 wählen.
Präzise Angaben: Den Ort so genau wie möglich beschreiben oder die Nummern der grün-weißen Rettungspunkte im Wald durchgeben.
Eigenschutz: Niemals selbst in Gefahr bringen und den betroffenen Bereich zügig verlassen.
Peter Leßmann, Ortsbürgermeister

